Arbeitsweise

Probleme und Krisen gehören zum Leben dazu. Doch manchmal ist die Sicht auf Lösungen eingeschränkt und das Gefühl dominiert, in einer Sackgasse zu stehen und nicht weiter zu kommen.

In der Therapie bilden Ihre Bedürfnisse und Ihre Therapieziele den Rahmen unserer Zusammenarbeit. Ich unterstütze Sie Antworten auf Fragen zu finden, alte Muster zu durchbrechen und hilfreiche Kommunikationswege zu finden. Menschliches Handeln macht immer Sinn, auch wenn es zunächst noch so unverständlich scheint. Dabei betrachte ich Sie als Expert_in für Ihre Lebensgestaltung und begleite Sie bei der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung neuer Lösungswege.

Ich lege großen Wert darauf, dass Sie sich in der Therapie sicher und ernst genommen fühlen und Ihre Grenzen gewahrt werden.

In der Therapie gibt es Raum für individuelle Lebensentwürfe und eine hohe Sensibilität für Faktoren wie Geschlecht, kultureller/ ethnischer Hintergrund, geschlechtliche und sexuelle Identität sowie Behinderung und Alter.

Methodisch greife ich sowohl auf das Handwerkszeug der systemischen Therapie, der Traumapädagogik als auch auf Elemente der Gestalt- und Verhaltenstherapie zurück.

Systemtherapeutische Techniken ergeben sich aus der Frage, wie Menschen in sozialen Systemen (Familien, Beziehungen, Freundeskreisen, Arbeitsumfeld, Schule, etc.) gemeinsam ihre „Wirklichkeit“ erzeugen, welche Sicht- und Denkweisen ihrem Erleben zugrunde liegen und wie man diese hinterfragen und verändern kann.

Methoden aus der Traumapädagogik zielen darauf ab, Sie emotional und sozial zu stabilisieren. Hierzu gehört unter Anderem die Schaffung eines sicheren Ortes, den Aufbau von verlässlichen, vertrauensvollen Beziehungen sowie Techniken, um mit traumatischen Erinnerungen (Trigger, Dissoziationen) sowie Schlafstörungen und Ängsten umzugehen.

Bei der Arbeit mit Kindern verwende ich Methoden, die kindgerecht sind und auch auf einer spielerischen, z.T. nonverbalen Ebene, ablaufen.